Unsere Geschichte

Januar 2012 - Das Jahr der Neuerung

Einstieg der dritten Generation, Komplettumbau und Einführung der neuen Marke „Die Idee“

2012 ist das Jahr der Veränderungen. Nach der erfolgreichen Meisterprüfung im Jahr 2010 steigt Julia Kemper mit in die Geschäftsführung ein. Damit wird das Traditionsunternehmen in die inzwischen dritte Raumausstatter-Meisterhand der Familie gelegt.

Im selben Jahr kommt außerdem zusammen, was zusammen gehört: Wand- und Bodengestaltung. Die jeweils eigenständigen Unternehmen, die Raumgestaltung Kemper und die Farbgestaltung Flüthmann, gründen die neue Dachmarke „Die Idee“. Dadurch gibt es ab sofort die komplette Wohnraumgestaltung. Aus einer Hand und auf höchstem Niveau.

Im April des selben Jahres wird an der Bergstraße 11 in Wettringen komplett renoviert und eine gemeinsame Ausstellung eröffnet.

 

2007 - Die Gründung der Farbgestaltung Flüthmann

Während die Raumausstattung schon einige Jahrzente besteht, absolviert Jochen Flüthmann 2005 an der Handwerkskammer Münster seine Prüfung zum Maler- und Lackierermeister. 2007 macht er sich schließlich mit seinem eigenen kleinen Betrieb selbstständig – und das nur ein paar Kilometer von der Raumausstattung Kemper entfernt.

1983 und 1984 – Die Geschäftsübergabe an Heinrich Kemper jun.

Im Dezember 1983 besteht Heinrich Kemper jun. erfolgreich seine Meisterprüfung im Raumausstatterhandwerk.

Ein Jahr danach – und damit genau 50 Jahre nach Geschäftsgründung übergibt – Heinrich Kemper sen. den Familienbetrieb feierlich an seinen Sohn Heinrich Kemper jun.. Damit legt er die Geschicke des Familienbetriebs in die zweite Meisterhand der Familie.

1934 – Die Gründung der Polsterei und Raumausstattung

Geschäftseröffnung 1934 in Wettringen

Am 1. Mai 1934 eröffnet Heinrich Kemper seinen Betrieb an der Bergstraße. Die ersten Geschäftsjahre liefen gut und Heinrich Kemper konnte sich vor Aufträgen kaum retten. Im 2. Weltkrieg musste er den Betrieb dann aber schließen - für fast 10 Jahre. Direkt danach aber boomte das Geschäft mit Polsterei, Teppichen und Gardinen. In dieser Zeit wurden die kleinen Räume immer wieder zu eng. In den sechziger Jahren vergrößerte der Firmengründer deshalb den Betrieb und baute eine neue Halle.

 

Anzeige

1933 bis 1934 – Die Meisterschule in Hildesheim

Zeugnis

Gute Leistungen spornten Heinrich Kemper nach seiner Deutschland-Rückkehr an, seinen Meister zu machen. In nur viereinhalb Monaten gelang genau dieser Schritt. Mit Bestnoten bestand er im März 1934 seine Prüfung und durfte sich von nun an Sattler-, Polsterer- und Dekorateurmeister nennen.

 

Meisterschule

1925 bis 1933 - Der Grundstein: Ausbildung von Heinrich Kemper sen.

Im Alter von 15 Jahren fing Firmengründer Heinrich Kemper sen. 1925 seine Ausbildung zum Polsterer im nahegelegenen Ochtrup an – und legte damit den Grundstein für die heutige Raumgestaltung.

 

1930, nach der erfolgreichen Ausbildung, machte aber auch ihm die große Arbeitslosigkeit in Deutschland zu schaffen. Jobs waren rar, ­Stellen wurden gestrichen. Auf der Straße stand er damals aber nicht: Mit Sack und Pack zog Heinrich ins niederländische Ter Apel und sammelte dort bis 1933 Erfahrungen als Polsterergeselle.

Lehrbrief von Heinrich Kemper sen. nach Abschluss der Ausbildung, 1928